Drei Damen auf dem Siegertreppchen
REHAU-Preis Wirtschaft 2011 verliehen
Strahlende Preisträgerinnen (von links): Lucie Grudno, Ksenia Keplinger, Carole Rentsch 
Drei junge Damen, die Vorbildcharakter, Neugier und Kreativität in sich vereinen und die Nase vorn haben, wenn es um Motivation, Fleiß und außerordentliche Leistungen geht, wurden Anfang November mit dem begehrten REHAU-Preis „Wirtschaft“ ausgezeichnet. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Muri vergab REHAU unter dem Beifall der Gäste die mit insgesamt 10.000 Schweizer Franken dotierten Preise.
Der Hauptpreis wurde der 26-jährigen Ksenia Keplinger von der Johannes-Kepler-Universität Linz für ihre Diplomarbeit zugesprochen. Die junge Russin aus Linz erhielt 5.000 Schweizer Franken für ihre Auseinandersetzung mit dem Bereich der kulturorientierten Unternehmensführung. Sie verglich die Ausgestaltung der Controllingsysteme und die Durchführung grenzüberschreitender Controllingaktivitäten in Österreich, den USA und Russland.
Den ersten Anerkennungspreis und damit 3.000 Schweizer Franken erhielt Lucie Grudno von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die mit ihrer Diplomarbeit „Durchführung einer User Experience-Studie im Rahmen eines Systemharmonisierungsprojekts“ die Jury überzeugen konnte. Die 27-jährige Carole Rentsch aus Bern (Universität Bern) freute sich über den zweiten Anerkennungspreis, der mit 2.000 Schweizer Franken dotiert ist. Ihre Masterarbeit gab Gestaltungsempfehlungen für die Thematik der Nachfolgeregelung ab. Hier nannte die Autorin insbesondere die frühzeitige und sorgfältige Planung der Nachfolgelösungen als Erfolgsfaktor.
Die Jury bewertete Innovationsgehalt, Logik, Methodik, Darstellung, Umsetzbarkeit und die Internationalität der eingereichten Arbeiten. Hierzu Professor Dr. Norbert Thom: „Wir haben uns über die ausgezeichneten Beiträge, mit denen die drei Preisträgerinnen auf sich aufmerkam machen konnten, sehr gefreut.“ REHAU Präsident Jobst Wagner würdigte das unermüdliche Engagement und die langjährige Zusammenarbeit des Juryvorsitzenden, der mit der diesjährigen Preisverleihung seinen Abschied aus der Jury nahm. Ab 2012 wird die Jury von Professor Dr. Friedli von der Universität St. Gallen präsidiert.
Im Jahr 2000 hatte REHAU den Preis erstmals für besonders gute betriebswirtschaftliche Arbeiten mit Bezug zum internationalen Management ausgeschrieben. Ziel von REHAU ist es, herausragende Arbeiten zu belohnen und weitere wissenschaftliche Auseinandersetzungen anzuregen. Von den gezielt mit der Ausschreibung angesprochenen Universitäten und Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz reichten in diesem Jahr 19 Absolventen eine Arbeit ein. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass von den insgesamt 47 bisher prämierten Arbeiten, von denen zwei aus China, je eine aus Italien, Bulgarien, Russland und der Ukraine, 15 aus Österreich und je 13 aus Deutschland und der Schweiz kommen, mehr als die Hälfte (29 Beiträge) aus der Feder weiblicher Teilnehmer stammen.
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